hhhh

Feingold

Das "feine" Gold

 

Die Definition von Feingold besagt, dass elektrolytisch reines Gold von 999,99 Prozent als solches bezeichnet werden darf. Dabei beträgt der Feingoldanteil in einer Legierung den höchsten erreichbaren Wert, bei dem das Gold verarbeitet werden kann. Die alte Bezeichnung für die Reinheit des Goldes war "Karat", dabei war der höchste Wert 1000/1000 und entsprach 24 Karat. Feingold wird aus Rohgold gewonnen, um es später bevorzugt in der Schmuckproduktion zu verwenden.

 

Was macht "Feingold" aus?

Mit zunehmender Temperatur bei der Verarbeitung verliert Feingold an Intensität in der Farbgebung. Besonders im Bereich des Goldschmucks wird unterschieden zwischen den verschiedenen Goldanteilen eines Schmuckstücks und dem Feingold. Dabei wird international sehr hochwertiger Schmuck üblicherweise aus Goldlegierungen mit einem Feingehalt von 750 ‰ und teilweise sogar noch höher angefertigt. Allerdings gibt es auch hier kulturelle und länderabhängige Unterschiede, was die Wertstellung des Feingoldes selbst betrifft. So gibt es zum Beispiel in Amerika eher Schmuckstücke aus 585 ‰ Goldanteil, im Nahen Osten und den arabischen Ländern überwiegt der Goldschmuck mit 833-916 ‰ und in Europa das so genannte Gelbgold mit 333 ‰.

Aber nicht nur für die Schmuckproduktion spielt Feingold eine Rolle, sondern auch als Geldanlage werden die so genannten Feingold – Barren oder Unzen, oder auch die Münzen, speziell als die so genannten "Anlage- Münzen" verwendet. Da Feingold auf Grund des hohen Goldanteils eher als weich bezeichnet werden kann, bietet es sich sogar bevorzugt als Geldanlage an, um hochwertige Schmuckstücke her zu stellen ist Gold mit etwas niedrigerem Feingoldgehalt prinzipiell besser geeignet. Da das Feingold in jeglicher Verarbeitung den höchsten Goldanteil besitzt, ist es selbstverständlich auch beim An- und Verkauf die wertvollste Variante.

Kommentieren ist momentan nicht möglich.