hhhh

Weißgold

Weißgold – das silbrige Gold

 

Mit dem Begriff Weißgold werden Goldlegierungen bezeichnet, denen ein hoher Anteil Silber, Platin oder andere metallische Beimischungen zum üblicherweise verwendeten Goldanteil von 333 hinzu gegeben wurden. Je nach Zusammensetzung der Mischung ergeben sich hellweiße (silbernes) bis grauweiße Farben des Goldes.

Entwickelt wurden die ersten Weißgoldlegierungen unter diesem Namen etwa im Jahr1925. Es bot sich als Alternative zum teuren und schweren Platin an. Weißgold wird heute oft in Kombination mit anderen Goldfarben in der Schmuck Herstellung verwendet. Es ist in der Farbe dem Silber sehr ähnlich, wirkt sich aber im Preis eines Schmuckstücks aus, da es allgemein als hochwertig und besonders angesehen wird.

Der Preis von Weißgold setzt sich aus den Preisen der enthaltenen Edelmetalle zusammen. Aufgrund der teils teuren Legierungsmetalle, so zum Beispiel Palladium, ist Weißgold tendenziell teuer als Gelbgold.

 

Aus was besteht Weißgold?

Die Bezeichnung Weißgold ist nicht standardisiert, das bedeutet, dass es im Grunde nichts über den Goldgehalt und über die tatsächlich vorhandene Zusammensetzung der Legierung aussagt. Am meisten verwendet wird das Weißgold mit einem 333er Goldanteil, es gibt aber auch 585er und 750er Weißgold.

Das so genannte "Eisenweißgold", welches in Deutschland nur sehr selten verwendet wird, findet sich als sehr harte Goldlegierung beispielsweise als 750er Weißgold (bestehend aus 75% Gold und 25% Eisen). Besonders für Allergiker, die empfindlich auf die Beimischung von Nickel reagieren, wurde in den letzten Jahren das so genannte Manganweißgold entwickelt.

Als Wertanlage kann Weißgold nur bedingt gesehen werden. Es gibt keine Barren oder Unzen aus Weißgold. Lediglich Goldschmuck, der als Anlage verwendet werden soll, könnte Weißgold enthalten, üblicherweise wird aber auch in diesem Bereich eher auf andere Goldsorten zurückgegriffen.

Kommentieren ist momentan nicht möglich.